
Holzterrasse bauen,vom Unterbau bis zum Belag
HolzterrasseDielen aus Accoya
Offerte anfragenKurz beantwortet
Sitzplätze und Terrassen aus Holz, nach Mass verlegt
Bei der PBS Zimmerei in Seltisberg bauen wir Ihre Holzterrasse vom Fundament bis zur letzten Diele, etwa aus Thermokiefer oder Accoya. Wie lange sie hält, entscheidet vor allem der Unterbau: Das Regenwasser muss ablaufen, und unter die Dielen muss Luft kommen.
Im Oktober 2025 haben wir einen alten Balkonrost durch neue Dielen aus Thermokiefer ersetzt, also aus thermisch behandelter Föhre.

Wann eine Holzterrasse passt
Eine Holzterrasse passt dort, wo Sie barfuss draussen sein möchten. Holz ist unter den Füssen warm und wird in der Sonne weniger heiss als Stein. Die Terrasse lässt sich an Hauswand, Treppe und Hang anpassen und auch über einen alten Plattenbelag bauen.
Oft geht es um eine alte Terrasse, deren Dielen grau sind oder nachgeben. Ob auch der Unterbau neu muss, sehen wir erst, wenn der Belag offen ist.

So bauen wir eine Holzterrasse
Wir sehen uns den Platz an, messen auf und klären, was darunter liegt und wohin das Wasser fliessen kann. Daraus folgen Aufbau, Holzwahl und Offerte.
Gebaut wird von unten nach oben. Im Garten setzen wir Fundamente, auf einer Betonplatte genügen Unterlagen. Darauf kommt die Unterkonstruktion aus Holz oder Aluminium, mit leichtem Gefälle. Dann verlegen wir die Dielen, passen sie an Wände, Türen und Mauern an und verkleiden zum Schluss die Ränder.

Was wir vor dem Bau wissen müssen
Ob Ihre Terrasse ein Baugesuch braucht, sagt Ihnen die Gemeinde. Fragen Sie besonders bei einer erhöhten Terrasse oder in Grenznähe nach.
Muss ein Schacht erreichbar bleiben, bekommt der Belag eine Klappe. Für ein Pooldeck haben wir eine Falltür gebaut, unter der der Technikschacht liegt. Für die Planung brauchen wir ausserdem:
- die Höhe der Türschwelle, damit kein Wasser zur Tür läuft
- den Untergrund: Rasen, Kies, Platten oder Beton
- den Weg, auf dem Regenwasser unter dem Belag abfliessen kann

Unterbau, Fugen und Schrauben
Zwischen den Dielen lassen wir Fugen, und darunter bleibt Luft. Ohne Durchlüftung bleibt die Unterseite nass, und dort beginnt die Fäulnis.
Die Dielen befestigen wir mit Edelstahlschrauben von oben oder verdeckt mit Clips. Sichtbar verschraubt lässt sich eine einzelne Diele später leicht ersetzen, verdeckt wirkt die Fläche ruhiger. An Wänden lassen wir eine Fuge, damit das Holz arbeiten kann.
Auch der Zimmermann kann genau: An einer Fenstertür schneiden wir die Diele um das Gewände, an einer Natursteinmauer folgt sie der unebenen Kante.

Thermokiefer, Accoya oder Lärche
Thermokiefer ist Föhrenholz, das ohne Chemie stark erhitzt wird. Es wird dunkler, formstabiler und beständiger gegen Pilze, aber auch spröder, darum gehört es in den Belag und nicht in tragende Teile. Weil keine Spreissen entstehen, läuft man angenehm darauf.
Accoya ist Holz, das durch Acetylierung viel weniger Wasser aufnimmt. Es ist hell und sehr formstabil. Damit haben wir eine grosse Terrasse gebaut und in Läufelfingen eine Pergola wetterseitig abgedeckt. Heimische Lärche ist die unbehandelte Wahl, mit ihr haben wir den Erker in Liestal aussen verkleidet.
Ohne Anstrich werden alle drei mit der Zeit silbergrau. Möchten Sie den Farbton halten, ölen Sie die Terrasse, denn eine Lasur wird auf der Lauffläche abgetreten.

Referenz
Neuer Balkonrost aus Thermokiefer
Der alte Rost war in die Jahre gekommen, der neue ist aus Thermokiefer und bildet keine Spreissen.

Sechseckige Pergola in Läufelfingen
Sechseckige Pergola aus Fichte/Tanne, wetterseitig mit Accoya abgedeckt, im Zentrum ein Sechseck aus Eibe.

Erker in Liestal, energetisch neu aufgebaut
Neue Dämmung und neue Fenster, die Verkleidung innen aus Esche massiv, aussen aus heimischer Lärche.

Neuer Terrassenboden in Zunzgen
Alte, morsche Dielen raus, neuer Terrassenboden aus Holz.
Gefragt
Häufige Fragen
Fehlt Ihre Frage? Rufen Sie uns an, wir beantworten sie gern.
Welches Holz ist für eine Holzterrasse am besten?
Das hängt davon ab, was Ihnen wichtig ist: ein heller oder dunkler Ton, wenig Pflege oder ein heimisches Holz. Thermokiefer, Accoya und Lärche haben sich draussen bewährt. Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl.
Wie lange hält eine Holzterrasse?
Eine feste Zahl in Jahren können wir nicht seriös nennen. Am meisten zählt der Unterbau: Luftig und trocken gebaut, hält eine Terrasse deutlich länger als flach auf dem Boden.
Holzterrasse oder WPC?
WPC ist ein Verbund aus Holzfasern und Kunststoff. Es vergraut kaum, kann in der Sonne aber heiss werden und ist kein reines Naturmaterial. Holz altert sichtbar, lässt sich aber schleifen, ölen und dielenweise ersetzen.
Wann sollte man eine Holzterrasse ölen?
An trockenen, milden Tagen im Frühling oder Frühherbst, nach einer gründlichen Reinigung. Zeit zum Ölen ist es, wenn Wasser nicht mehr abperlt, sondern einzieht. Mögen Sie die silbergraue Patina, lassen Sie das Öl weg.
Kann man eine Holzterrasse ohne Fundament bauen?
Auf einer tragfähigen Betonplatte oder einem alten Plattenbelag ja, dort liegt die Unterkonstruktion auf Unterlagen. Direkt auf Rasen oder Erde raten wir ab, weil sich der Boden setzt und das Holz nass bleibt. Im Garten setzen wir Punktfundamente oder Stelzlager.
Holzterrasse anfragen
Schicken Sie uns Fotos vom Platz, die ungefähre Fläche und was heute darunter liegt. Danach besprechen wir am Telefon oder vor Ort, wie wir Ihre Terrasse aufbauen. Telefon 061 973 82 82.
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